Störtebecker und Jödge Michaels

🎟 Störtebecker und Jödge Michaels – Kammeroper

Barocke Kammeroper mit norddeutschem Stoff: Verkleidungskomödie, Piratenhandlung, Hamburg-Finale – neu komponiert nach wiederentdecktem Keiser-Libretto.

  • Gattung: Kammeroper in barocker Musiksprache – neu komponiert nach wiederentdecktem Libretto einer Oper von Reinhard Keiser aus dem Jahre 1702
  • Dauer: ca. 85’ + 70’
  • Sprache: Deutsch
  • Orchester: 2 Ob, 2 Fag, 2 Trp, Pauke, Cembalo (basso continuo), Streichensemble
  • Produktion: Kammerformat, schlank besetzbar; Chor/ Soli flexibel.
  • Positionierung: eine bekannte Rahmengeschichte, barocke Aura und neue Dramaturgie, publikumsfähig durch klare Arien/Nummernstruktur.

Handelnde Personen

  • Adolph (als „Kunigunda“) – junger holsteinischer Graf – Kontratenor (haute-contre)
  • Wendela – friesische Adelige, Tochter Woldemars – Sopran
  • Brigitta – sächsische Adelige (Gefangene bei Woldemar) – Sopran
  • Graf Woldemar – friesischer Graf, Wendelas Vater – Bariton
  • Carolomannus – holsteinischer Kriegsoberster, Sachse – Bariton
  • Störtebeker – friesischer Kapitän, später Seeräuber – Bariton
  • Jödge Michels – friesischer Kapitän, später Seeräuber – Bariton
  • Springinsfeld – Knecht Störtebekers – Tenor
  • Rosenfeld – Leiter des Verhaftungskommandos / Richterliche Instanz – Tenor
  • Simon – Bürgermeister von Hamburg – Bass

Entstehungsgeschichte

„Störtebeker und Jödge Michaels“ ist eine Kammeroper mit barocker Aura – neu komponiert auf Grundlage eines wiederentdeckten Librettos. Mich reizte dabei nicht Rekonstruktion, sondern Musiktheater: klare Nummern, starke Figuren, ein norddeutscher Stoff. Die Besetzung bleibt kammermusikalisch – und lässt sich szenisch ebenso schlank wie aufwändig realisieren.


Klangbeispiele

Sinfonia
Arie Carolomannus (Bariton)
Arie Adolph (Kontratenor)

Verfügbar auf Anfrage

  • Perusal Score (PDF)
  • Libretto (PDF)
  • Besetzungs-/Rollenblatt
  • Dauer/Nummernverzeichnis
  • Technisches Blatt
  • Audio-Demos (komplett)
  • Aufführungsmaterial (in Vorbereitung)

Synopsis

Teil I: Der holsteinische Kriegsheld Adolph liebt Wendela, die Tochter des friesischen Grafen Woldemar. Um ihr nahe zu sein, erscheint er am Hof als vornehme Schiffbrüchige „Kunigunda“. Parallel wirbt die gefangene sächsische Adelige Brigitta um den holsteinischen Kriegsobersten Carolomannus – vergeblich. Nach einem Sieg fordert Woldemar die friesischen Kapitäne Störtebeker und Jödge Michels zur Belohnung auf; sie verlangen ausgerechnet Wendela zur Frau. Empört weist Woldemar sie zurück. Die gedemütigten Kapitäne sinnen auf Rache und entführen Wendela und „Kunigunda“. Mit Hilfe des Knechts Springinsfeld gelingt die Flucht.
Teil II: In Hamburg werden Störtebeker und Michels nach einem Überfall von Bürgermeister Simon gefasst und von Richter Rosenfeld zum Tode verurteilt. Wendela sucht die verschwundene „Kunigunda“ und trifft Adolph wieder – diesmal als Mann. Die Maskerade fällt, die Liebe wird offen; auch Carolomannus wendet sich Brigitta zu. Woldemar findet seine Tochter wieder, segnet die Verbindung – das Werk endet in einem gemeinschaftlichen Lob auf Liebe, Tugend und die Ordnung der Stadt.


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